Besichtigung des Bahnhosumfeldes in Gransee

Am 09.11.2012 lud der SPD-Ortsverein Gransee-Fürstenberg zu einer Besichtigung des Bahnhofsumfeldes in Gransee ein.

 

Vor Ort konnten unser Bürgermeisterkandidat, Mario Gruschinske (SPD) und die Vorsitzende der SPD- Fraktion in der Granseer Stadtverordnetenversammlung, Andrea Suhr, neben SPD-Mitgliedern auch einige Bürgerinnen begrüßen.

Mario Gruschinske erläuterte, dass diese Veranstaltung die Diskussion über Nutzungsmöglichkeiten des Bahnhofs und die Gestaltung des Umfeldes im Rahmen der Bürgerbeteiligung wiederbeleben soll, da die damals begonnene öffentlich geführte Debatte zum Bahnhof eingeschlafen ist und die Bürger sich in letzter Zeit nicht mehr an der Zukunftsdiskussion des Bahnhofs und seines Umfeldes beteiligen konnten - selbst allgemeinen Informationen über den Stand der Planungen blieben aus. Andrea Suhr (SPD) und Peter Gogol (SPD, Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses, informierten die Anwesenden über den Stand der Planungen zur Zukunft des Bahnhofs und seines Umfeldes sowie über den Besuch der Bahnhöfe in Bad Belzig und in Wiesenburg. Bad Belzig und Wisenburg betreiben ebenfalls Bahnhofsgebäude in kommunaler Hand.

 

Das Gebäude konnte im Innern nicht besichtigt werden, da derzeit Sicherungsarbeiten stattfinden.. Somit wurde erst einmal das Umfeld des Bahnhofes betrachtet. Hier vor allen Dingen die alte Post, der Tunnel und die Grünanlagen hinter dem Bahnsteig sowie die Zugangsmöglichkeiten zum Bahnhof bzw. zu den Bahnsteigen.

Die derzeitigen Bauarbeiten haben unter anderem zum Ziel, Toiletten und Wartebereich in einen nutzbaren Zustand zu bringen, so dass er im Winter allen Pendlern und Reisenden zur Verfügung stehen kann. Das wäre ein erster großer Fortschritt nach gut 20 Jahren Stillstand. Somit werden die Menschen nicht mehr im Regen oder Schnee stehen gelassen und finden hier eine geschützte Unterstellmöglichkeit mit Toiletten Einzelne Fassadenstücke und alte Bilder lassen die wahre Schönheit des Gebäudes erahnen. Auch hier aollte im wahrsten Sinne des Wortes eine schöne Lösung, gefunden werden, denn "der Bahnhof ist das Tor zur Region".

 

 

Im Tunnel findet sich ein Zitat des anonymen Dichters, der bereits durch seine Aufkleber in der Innenstadt für Aufmerksamkeit sorgte sich recht gut auf die Diskussion über die Zukunft des Bahnhofs und seines Umfeldes beziehen lässt: "Ich will leben. Nicht nur überleben!"

 

Bei der alten Posterfuhren die Anwesenden, dass sie seit wenigen Monaten der GEWO gehört und somitkünftig Wohnmöglichkeiten in Betracht kommen.Das würde das derzeitige Bild des Gebäudes bei weitem verbessern, so dass der Anblick des Umfeldes in Richtung Altstadt aufgewertet wird. Zumal das Gebäude vom Grundaussehen ein Blickfang ist. Als Übergangslösung regte Mario Gruschinske an, den unansehnlichen Sperrholzzaun vor dem Postgebäude mit Stadtmotiven oder mit den Zeichnungen der Bahnhofsumfeldplanungen zu gestalten. Das würde die Stelle, auf die alle vom Bahnhof aus schauen, enorm aufwerten.

 

Der Tunnel, der schon sehr lange aufgrund der Schmierereien und des Wasser bzw. Gestanks in der Kritik steht, wurde beäugt und die Kritikpunkte ins Visier genommen. Das Wasser stand, der Geruch war unangenehm und die Schmierereien waren alles andere als ansehnlich. Hier passt der Spruch an der Wand beim Eingang (Bahnhofseite) "Willkommen in der Hölle, Dich erwartet das volle Programm!" Der Eingang (Bahnhofseite) soll von der Straße aus erreichbar sein, das Gefälle ist sehr gering, wodurch eine barrierefreie Nutzung des Tunnels möglich wäre, auf der anderen Seite soll eine Rampe entstehen. Durch den Effekt, dass der Tunnel leichter einsehbar werden könnte, könnten möglicherweise die Schmierereien abnehmen, da man nicht mehr "ungestört" sprayen könnte. Eine andere Idee war, dass man an beiden Ende automatische Tore oder etwas ähnliches einbauen könnte, damit nur während der Fahrzeiten der Tunnel offen ist und wenn der letzte Zug abgefahren ist, schließen die Tore und vor dem ersten Zug werden sie wieder geöffnet. Für die Realisierung dieser Idee muss natürlich seitens der Stadt die Wirtschaftlichkeit/Finanzierbarkeit geprüft und es müssen entsprechende Verhandlungen mit der Bahn geführt werden.

 

Die Grünanlagen hinter den Bahnsteigen (Bahnhofseite) sind ungepflegt und spiegeln kein attraktives Bild wider, auch hier müssen zumindest Mäharbeiten stattfinden.

Die Treppe ist steil und nicht für Rollstuhlfahrer passierbar und Radfahrer haben auch Probleme auf der dafür vorgesehen Seite runter- bzw. raufzukommen. Daher muss auch hier eine Lösung gefunden werden, damit keine großartigen Umwege der Attraktivität des Bahnhofsumfeldes schaden.

 

 

Weitere Punkte, die während der Begehung aufgefallen sind und immer wieder von Pendlern und Reisenden festgestellt werden, sind der kaum genutzte und aktualisierte (veraltete Veranstaltungen) Schaukasten des Amtes Gransee und Gemeinden sowie der traurige Umstand, dass viele oft nicht wissen, wo genau die Busse abfahren oder wo man einen Kaffee trinken kann. Es sollte für das Amt eigentlich ein Leichtes sein, regelmäßig den Schaukasten mit aktuellen Veranstaltungsankündigungen auszustatten und veraltete zu entfernen. Die Bushaltestellen und Kaffeemöglichkeiten könnten durch Wegweiser dargestellt werden, ähnlich den Laufparks. Ein gut funktionierendes Touristeninformationskonzept muss auf jeden Fall Teil der künftigen Bahnhofsgestaltung werden.

 

 

Zusammenfassend gibt es einige Baustellen, aber diese können behoben werden. Dazu braucht es aber mehr als nur Geld - Ideen und Vorstellungen aus der Bevölkerung sind von größter Bedeutung. Dabei kann eine kleine Änderung schon ein Puzzlestück vom großen Ganzen sein.

 

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